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Photovoltaik für das Passivhaus: Wie viel kWp brauchen Sie?
Leitfaden

Photovoltaik für das Passivhaus: Wie viel kWp brauchen Sie?

AB
Andreea B.
Leiterin Kundenerfahrung
22. Oktober 2026
5 Min. Lesezeit

Die Größe der Photovoltaikanlage ergibt sich aus Ihrem Jahresstromverbrauch und dem Ertrag am Standort. Ein vollelektrisches Passivhaus braucht wenig Energie zum Heizen; der meiste Strom geht in Warmwasser, Haushalt und Lüftung. Teilen Sie den Jahresverbrauch durch den Ertrag je kWp, den das kostenlose EU-Tool PVGIS für Ihren Standort schätzt. BioBuilds bietet Solar-Kits von 6 kWp für den Wanderlust bis 12 kWp für den Bloom, als Option in beiden Ausbaustufen.

Photovoltaik und Passivhaus passen aus einem einfachen Grund gut zusammen: Wenn ein Haus kaum Heizenergie braucht, kann eine Anlage auf dem Dach einen großen Teil des jährlichen Strombedarfs decken. Die Frage ist deshalb nicht, wie viele Module auf das Dach passen, sondern wie viel Strom das Haus verbraucht und wie viel jedes Kilowatt-Peak (kWp) an Ihrem Standort liefert. Dieser Artikel führt durch beide Schritte, zeigt, wann ein Speicher hilft, und stellt die Solar-Kits von BioBuilds vor.

6–12 kWp
Solar-Kits von BioBuilds, vom Wanderlust bis zum Bloom
~15 kWh/m²
jährlicher Heizwärmebedarf als Zielwert der BioBuilds-Häuser
PVGIS
kostenloses Tool der EU für den Ertrag je kWp an Ihrem Standort

Wie viel Strom braucht ein vollelektrisches Passivhaus?

In einem älteren Haus ist die Heizung der größte Energieverbraucher. Im Passivhaus wird sie zu einem der kleineren. BioBuilds-Häuser basieren auf einem Passivhaus-zertifizierten Bausystem mit einem Zielwert für den Heizwärmebedarf von rund 15 kWh/m² im Jahr, und eine Wärmepumpe macht aus jeder Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme. Der Jahresstromverbrauch setzt sich zusammen aus:

Was Sie zusammenrechnen
  • Heizung: Heizwärmebedarf des Hauses geteilt durch die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe.
  • Warmwasser: im Passivhaus ein großer Teil des Wärmebedarfs, abhängig vom Haushalt und vom Warmwassersystem.
  • Haushaltsstrom: Geräte, Licht, Kochen, Elektronik; Ihre bisherige Stromabrechnung ist der beste Anhaltspunkt.
  • Lüftung mit Wärmerückgewinnung: kleine Ventilatoren, die das ganze Jahr laufen.
  • Ein Elektroauto, falls geplant: Es macht allein einen großen Anteil aus.

Heizung und Warmwasser berechnet Ihr Planer oder Energieberater für Ihren Entwurf. Für den Haushaltsstrom ist Ihre bisherige Abrechnung der beste Anhaltspunkt.

Wie viel liefert ein kWp an Ihrem Standort?

Ein kWp an Modulen erzeugt in Hamburg, München oder Freiburg unterschiedlich viel Strom, und Ausrichtung, Neigung und Verschattung kommen hinzu. Der kostenlose PVGIS-Rechner der Europäischen Kommission schätzt den Jahresertrag für jeden Standort, jede Neigung und Ausrichtung in kWh je kWp.

BioBuilds-Häuser haben ein flach geneigtes Dach mit 3 bis 5 Grad, auf dem die Module bündig aufliegen. Eine fast waagerechte Anlage liefert je kWp weniger als der optimale Winkel, den PVGIS berechnen kann; geben Sie deshalb die Dachneigung statt des optimierten Winkels ein, um einen realistischen Wert für Ihren Standort zu erhalten.

Wie viel kWp brauchen Sie?

Teilen Sie den Jahresstromverbrauch durch den Ertrag je kWp aus PVGIS:

benötigte kWp = Jahresstromverbrauch (kWh) ÷ Ertrag je kWp am Standort (kWh/kWp)

So erzeugt die Anlage über das Jahr so viel Strom, wie das Haus verbraucht. Das heißt nicht, dass das Haus das ganze Jahr mit eigenem Strom läuft: Im Sommer geht der Überschuss ins Netz, an Winterabenden kommt Strom aus dem Netz. Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen, Ihr Eigenverbrauch, hängt davon ab, wann Sie Strom brauchen und ob Sie einen Speicher haben.

Kernaussage

Im Passivhaus deckt eine mittelgroße Anlage einen großen Teil des Jahresverbrauchs, weil der Heizbedarf klein ist. Dimensionieren Sie nach dem Verbrauch, nicht nach der Dachfläche, und entscheiden Sie über den Speicher nach dem Überschuss, den Sie sonst einspeisen würden.

Lohnt sich ein Batteriespeicher?

Ein Speicher hebt den Überschuss vom Tag für Abend und Nacht auf und erhöht den Eigenverbrauch. Er lohnt sich umso eher, je größer der Abstand zwischen Strompreis und Einspeisevergütung ist. Die Vergütung für neue Anlagen sinkt halbjährlich; den aktuellen Satz veröffentlicht die Bundesnetzagentur. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 %.

Welche Solar-Kits bietet BioBuilds an?

Photovoltaik ist bei BioBuilds eine Option in beiden Ausbaustufen, Technikfertig und Schlüsselfertig. Jedes Kit passt zu seinem Modell:

ModellKit-GrößeModuleWechselrichter
Wanderlust6 kWp12 × 500 Wdreiphasig, 6 kW
Serenity8 kWp16 × 500 Wdreiphasig, 8 kW
Sanctuary10 kWp20 × 500 Wdreiphasig, 10 kW
Bloom12 kWp24 × 500 Wdreiphasig, 12 kW

Jede Anlage muss beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister angemeldet werden; der Netzanschluss folgt den Regeln Ihres Netzbetreibers. Den Preis des Kits für Ihr Modell sehen Sie im Konfigurator.

Häufig gestellte Fragen

Rechnen Sie den Jahresstrom für Heizung, Warmwasser, Haushalt und Lüftung zusammen und teilen Sie ihn durch den Ertrag eines kWp an Ihrem Standort, den das EU-Tool PVGIS schätzt. Weil ein Passivhaus wenig Heizenergie braucht, kann eine mittelgroße Anlage über das Jahr so viel Strom erzeugen, wie das Haus verbraucht.
Über das Jahr kann eine Anlage so viel Strom erzeugen, wie ein Passivhaus verbraucht. Im Alltag speist das Haus im Sommer Überschuss ein und bezieht an Winterabenden Strom aus dem Netz. Echte Unabhängigkeit vom Netz braucht große Speicher und eine Auslegung auf die dunkelsten Wochen.
Das hängt vom Abstand zwischen Strompreis und Einspeisevergütung ab. Ein Speicher hebt Tagesüberschuss für den Abend auf und erhöht den Eigenverbrauch. Je weniger die Einspeisung bringt, desto eher rechnet sich der Speicher.
Photovoltaik ist eine Option in beiden Ausbaustufen. Die Kits reichen von 6 kWp für den Wanderlust bis 12 kWp für den Bloom, mit 500-W-Modulen und dreiphasigem Wechselrichter. Den Preis für Ihr Modell zeigt der Konfigurator.
AB
Andreea B.
Leiterin Kundenerfahrung
Zertifizierte Passivhaus-Beraterin mit 8 Jahren Erfahrung im Holzrahmen- und Fertighausbau. Sie unterstützt Familien in ganz Europa dabei, intelligentere und gesündere Häuser zu bauen.

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